Selbstverteidigung für Polizisten

Kravolution Law Enforcement Krav Maga

Law Enforcement Division: Krav Maga Blaulichtgruppe

 


Verfolgt man aktuelle Studien und Umfragen, steigt die Anzahl gewalttätiger Übergriffe auf „BOS“-Angehörige (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, z. B. Polizei, Justiz, Feuerwehr, etc.) von Tag zu Tag. So ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Polizisten und Justizvollzugsbeamte, aber auch Rettungsdienstler sich im dienstlichen Alltag massiver Gewalt ausgesetzt sehen und durch Selbstverteidigungstraining davor schützen bzw. zumindest darauf vorbereiten möchten.“

 

Für Behörden, und insbesondere für Mitarbeiter des polizeilichen Vollzugsdienstes, gibt es beim Krav Maga Institut spezielle Trainingsangebote im sogenannten „Law Enforcement-Training“. Ausgerichtet auf die speziellen Anforderungen an die Eigensicherung und unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen bietet das Krav Maga Institut LE-Training  Taktiken für verschiedene Szenarien an.

Das Training der Krav Maga Institut Blaulichtgruppe ist an den Dienst angepasste defensive Selbstverteidigung für Polizeibeamte, Justizvollzugsarbeiter und Rettungskräfte. Es bereitet die Anwender durch künstlichen Stress- und Szenario-Trainings auf mögliche Konfrontationen mit dem polizeilichen Gegenüber oder den Schutzbefohlenen, wie zum Beispiel einem Patienten, vor.

 

 

Fakt ist, dass die Anzahl gewalttätiger Übergriffe auf BOS-Angehörige von Tag zu Tag steigt – vor diesem Problem stehen im täglichen Dienst nicht nur immer mehr Polizeibeamte, sondern auch RTW-Besatzungen, also Mitarbeiter von Rettungsdienst und Feuerwehr.

Hierfür gibt es spezielle Schulungsangebote, wie zum Beispiel, das „Car-Defense“, also die Selbstverteidigung am und im Einsatzfahrzeug.

Worum geht´s?

 

Die Herausforderung beim LE-Training ist, dass die Teilnehmer eben in der Regel nicht weglaufen können, wie es im zivilen Bereich trainiert wird und sich mitunter auch nicht taktisch der Situation, wie zum Beispiel einer Schlägerei, entziehen können, weil sie zu eben dieser ja gerade gerufen wurden. Hier geht es darum, den oftmals aggressiven Angriff, unter der Beachtung von Vorschriften und gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Verhältnismäßigkeit, abzuwenden und den Angreifer festzusetzen. Es geht im Krav Maga LE-Training nicht darum Wettkämpfe zu gewinnen, sondern einen Kampf durch taktische Verhaltensweisen zu vermeiden und wenn er doch stattfindet, ihn so schnell wie möglich zu beenden.

Hierzu gehören z. B. die Selbstverteidigung in engen Räumlichkeiten, das „CQB-Training”, bei dem die Waffe oder das Reizstoffsprühgerät nicht benutzt werden kann/darf und das Training unter widrigen Bedingungen. Außerdem gehört das „low light / no light“-Training dazu, das das spezielle Thema der Selbstverteidigung unter schlechten Lichtverhältnissen, z.B. mit der Taschenlampe in der Hand, als Thematik aufgreift.

 

 

All dies wird in Verbindung mit Festlege-, Festnahme- und Transport-Techniken gelehrt. Weiterhin gehört die Verteidigung gegen mehrere Angreifer, sowie die Abwehr von Messer-Angriffen und Schusswaffen-Bedrohungen zum LE-Training. Zudem fließen Techniken zum Schutz dritter Personen, insbesondere der Sicherung des Kollegen/der Kollegin oder der Schutzbefohlenen, in den Unterricht mit ein.

Wer, was, wann und wo?

 

Die Ausbilder des Krav Maga Instituts sind teilweise selber aktive Polizisten und Rettungsdienst-Mitarbeiter und/oder trainieren mit diesen nicht nur regelmäßig auf der Matte, sondern auch unter realen Bedingungen! Carsten, Lead Instructor vom Krav Maga Institut, ist zertifizierter Law-Enforcement- und S.W.A.T.-Instructor und unterrichtet regelmäßig in diesem Bereich.

Das dienstliche Krav Maga Training findet im Krav Maga Institut in Köln-Deutz und in Sankt-Augustin im Wechsel, in der sogenannten Blaulichtgruppe, regelmäßig statt.

 

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Die Teilnahme am Krav Maga LE-Unterricht ist nur mit Dienstausweis, teilweise mit Truppenausweis oder auf gesonderte Einladung auch für Rettungsdienstler, Feuerwehr und RTW-Besatzung und Teilnehmern mit entsprechend beruflichem Hintergrund oder beruflichem Bedürfnis, möglich.

Zur Anmeldung, etc. HIER klicken